Wie ein MacBook meine Ansicht zum Leben veränderte

„Man muss lernen, die kleinen Dinge im Leben zu genießen.“ Den Spruch kennst du bestimmt schon. Mit meiner kleinen Erfahrung, setzen Du und Ich das Zitat nun um. 

So viele Dinge passieren uns, während wir leben. Aber vergessen wir nicht manchmal uns auf die kleinen Dinge zu fokussieren? Werden wir mit so vielen großen Sachen oder Gedanken konfrontiert, dass wir die kleinen einfach übersehen?

Der Gedanke kam mir vor etwa fünf Minuten, als ich etwas entdeckt habe. Ich schwöre auch, dass es genau vor fünf Minuten passiert ist und ich mir das nicht nur jetzt ausgedacht habe für einen #Onkomm Blogbeitrag.

Ich verbringe sehr viel Zeit an meinem Macbook. Gedankenvertieft klappe ich es auf, suche nach Dingen, schreibe, überlege. Ich versuche gute Sale Angebote zu finden, mache mir über jede einzelne Bewertung Gedanken. Nein, joke. Sobald etwas reduziert ist, schnappe ich zu. So lange bis der Akku leer ist. Und nein, ich bin nicht addicted. 

Dann greife ich zum Ladekabel, stecke die Seite mit dem MagSafe-Anschluss in mein Macbook. Es ist schon so zur Routine geworden, dass ich während ich diese Bewegungen ausführe, mit meinen Gedanken ganz woanders sein kann – und es trotzdem schaffe mein Mac ans Laden zu bringen. Doch wozu erkläre ich das gerade? –       

Der Titel hat doch mit etwas anderem zu tun.

Ich habe jetzt einmal eine Übung für dich: Besitzt du auch ein Macbook? Arbeitest du vielleicht sogar damit? Dann kannst du mir doch bestimmt sagen, ob sich an den Seiten, wo die Anschlüsse für das Ladekabel, USB-Kabel und Kopfhörer noch etwas anderes befindet. Und das OHNE zu schummeln! Ja oder Nein?

 – Fahrstuhlmusik –

Die richtige Antwort lautet: JA! Jeder dieser Anschlüsse ist mit einem kleinen Symbol verziert, welches auf die Funktion hinweist. Nach einem Jahr, in dem ich dieses Mac besitze, sind mir die noch nie aufgefallen. Erst jetzt. Ich habe ihn beiseite gelegt, weil ich einen Moment über etwas nachdenken musste. Ich starrte schon eine Weile auf die Anschlüsse und die Symbole, habe sie aber trotzdem nicht sofort wahrgenommen. Doch als ich es tat, war ich verwundert, wie ich das übersehen konnte, wo ich das Mac doch fast jeden Tag in den Händen hatte. 

Ich überlegte.

 

Vielleicht sind die Dinge in meinem Leben so groß geworden, dass ich die kleinen nicht mehr wahrnehme. Die kleinen Dinge im Leben sind so alltäglich, so immer-vorhanden, so normal. Aber so unbeachtet. Sie sind so akzeptiert, nicht-hinterfragt, hingenommen, gehen unter im Alltagsstress und gehören aber zur allgemeiner Hektik.

Ich bringe dich mal weiter zum nachdenken. 

Ist dir einmal kurz bewusst geworden, was für ein Glück du hast, dass gerade genau du an einem Laptop oder Smartphone sitzt und meinen Blogbeitrag online liest? Bestimmt nicht. Aber denk mal kurz nach.

– Stille –

Du hast Internetzugang. Und da gehörst du zur Weltminderheit. Weltweit haben 3,9 Milliarden Menschen kein Internetzugang und das im 21. Jahrhundert. 

Ist das nicht ein Glück, dass du da zur Weltminderheit gehörst? Eventuell ist es ein kleines Wunder? Eine Kleinigkeit, die du vielleicht immer wieder vergisst?

Weitere kleine Beispiel-Dinge im Leben:

 

  • Wir sehen es zwar als Selbstverständlich einfach mal mitten in der Nacht zum Kühlschrank zu laufen und uns etwas zu gönnen. Mitternachtssnack geht doch immer klar. Jedoch muss einer von neun Menschen weltweit täglich hungrig schlafen gehen. Bestimmt gibt es Menschen, die des Öfteren daran denken. Jedoch müssen wir alle das zusammen lernen, nie vergessen zu schätzen.  

  • Entweder sind es die Eltern, die Freunde, die Geschwister oder auch oft der Partner. Wir alle begegnen diesen Menschen im Alltag. Dazu gehört die von uns einfach oftmals hingenommene, aber eigentlich doch überwältigende Tatsache, dass wir geliebt werden – auch du. Ist das nicht ein wunderschönes Gefühl? Liebe bekommt man nicht nur bei einem „Ich liebe dich“ zu spüren. Manchmal reicht sogar auch nur eine Umarmung, wenn nicht sogar nur ein Blick.

 

Passend zu dem oben genannten Beispiel kann ich nur sagen:

Wir wählen mit dem Herzen aus. Wir sind es, die den Dingen Bedeutung geben. Kleine Dinge bemerken wir also dann, wenn sie unser Herz ansprechen und wir ihnen deshalb Wert beimessen. Das spüren wir und werden uns dessen bewusst.

Was wir täglich spüren und wofür wir täglich unser Herz öffnen, hat auf Dauer eine Wirkung auf uns. Wir sollten weniger im Autopilot-Modus unterwegs sein und stattdessen neugierig und mit offenen Augen durch die Welt gehen. Achtsam. Bereit, zu sehen. Bereit, uns berühren zu lassen. So gesehen gibt es wirklich keine kleinen Dinge. Und diese kleine Veränderung macht einen großen Unterschied.

 

Achtsam sein 

Es ist nich schwer achtsam zu sein. Außerdem kann jeder Mensch bewusst wahrnehmen.  Es ist ein Anfang, wertvolle Momente und kleine Dinge achtsam zu sammeln. Das bereichert unser Leben. Und wenn wir mehr davon haben wollen, können wir Achtsamkeit bewusst üben und diese wunderbare Gewohnheit nach und nach in unseren Alltag integrieren.

“CUT“     

 

Aus den oberen Zeilen lässt sich nun schließen, dass es sie in der Regel die kleinen alltägliche Ereignisse sind, die uns am glücklichsten machen! Glaubst du das nun auch? 

Gehe kurz ein letztes Mal in dich und denke mal darüber nach,

was dir in letzter Zeit Freude bereitet hat? 

 

– Fahrstuhlmusik 2.0 –

 

Es ist eher unwahrscheinlich, dass dir der Tag in den Sinn kommt, an dem du auf der Arbeit befördert wurdest oder eventuell in eine eigene Wohnung gezogen bist. 

Wir erinnern uns oft einfach an die gewöhnlichen Momente. Egal, ob es eine Unterhaltung mit unserem Nachbarn war oder ein schöner Sonnenuntergang. Eventuell war es auch ein besonderer Kuss, der Schmetterlinge in unserem Bauch ausgelöst hat. 

(ja, ich bin ziemlich #oldschool und liebe die Romantik) 

Es sind die kleinen Dinge, an die wir uns erinnern. Die kleinen Momente im Leben, die manchmal, wie bereits gesagt, an uns vorbeiziehen, aber die viel mehr bedeuten können, als wir vielleicht wahrnehmen. 

 

 5 Tipps, die dein Alltag verschönern               

 

1.  Plane jeden Tag so, dass du etwas hast, auf das du dich freuen kannst                                                           

      Was würdest du gerne morgen essen? Wann hast du zuletzt dein Lieblingsessen     

      gegessen? Hast du morgen einen freien Tagen? Frag mal einen deiner Kommilitonen/-      

      innen, ob sie Lust hätten mit dir ein Kaffee trinken zu gehen, um euch besser          

      kennenlernen zu können. Vielleicht entsteht eine wunderschöne Freundschaft.

2.   Lebe jeden Tag, als wärst du auf einer Reise.

      Wenn du reisen bist, entdeckst du jeden Tag was neues, stimmt’s?

      Im Alltag denkst du, dass es alles schon Gewohnheit ist und du alles um dich herum in          

      und auswendig kennst. Öffne mal deine Augen genauer. Du wirst erstaunt sein.                             

      Geh in deiner Mittagspause mal nicht in den Netto und kauf dir einen Fertigsalat für      

      2.59,- , sondern bereite dir dein Essen ein Tag vorher zu und setze dich auf die Wiese 

      und beobachte die Natur. #environment-friendly #keinplastik 

3.   Lese täglich inspirierende #Quotes.

      Having someone who can handle all your moods is such a blessing.“

      „Wie schön wir sind, wenn wir glücklich sind.“

      „Manchmal bedeutet Zuhause gar nicht vier Wände, sondern einfach nur zwei Augen  

       und ein Herzschlag.“

      „Das Gute geht im Hass unter.“ 

      „If you love anything, love it fully.“

      „Call your mother, tell her you love her. Remember, you are the only person who 

       knows what her heart sounds like from inside.“

4.   Hör dich mit “alten“ Freunden 

     Oft trennen sich Wege und oft muss es nicht aus einem negativem Grund sein.  

     Eventuell ist die Person weggezogen, studiert in einer anderen Stadt oder ihr seid  

     nicht mehr in einer Klasse. Such die Person auf Instagram und frag, was sich in ihrem      

     Leben so alles geändert hat. Schlüpfe connections und sei “up to date“. 

5.  Tue jeden Tag etwas Gutes #justdoit 

     Egal, ob es die Spülmaschine ausräumen ist oder einem obdachlosen Menschen 

     etwas zu essen kaufen. Kaufe deiner Mutter Blumen, danke ihr für die Zeit. Gehe mit     

     deinen kleinen Geschwistern Eis essen oder mit deinen kleinen Cousinen. Oder geht in   

     einen Zoo. Was du natürlich auch machen könntest, ist Geld spenden, sowie auch Blut.

 

Als ich anfing diesen Beitrag zu schreiben dachte ich mir:

– Vielleicht schaffe ich es nicht im Hier und Jetzt zu leben. – Eventuell sieht es bei dir nicht anders aus. Vielleicht ist es an der Zeit eine Sache genau unter die Lupe zu nehmen, sie zu beobachten und zu bestaunen. Sie wertzuschätzen, weil es nicht selbstverständlich ist. 

Meine Blicke wandern nun durch den Raum, wo alles begonnen hat. Mal sehen, was ich alles entdecke – nachdem ich so viele Nächte bereits hier verbracht habe. Und der Raum ist bloß der Anfang. Ich glaube, wenn man sich wirklich darauf konzentriert die kleinen Dinge, die einem das Leben gibt, anzunehmen und wertzuschätzen, kann sich das Blatt schnell wenden.

Nur Positiv.

Auch wenn wir einige Dinge nicht wahrnehmen, oder gar nicht erst von Ihnen wissen, ist ihre Bedeutung enorm. Auch wenn kleine Symbole auf dem Macbook nicht viel in unserem Leben ausmachen. Aber würde es die kleinen Dinge nicht geben, gäbe es die Großen nicht.

Ab sofort versuche ich bewusster durch das Leben zu gehen und viele Dinge mehr zu schätzen. Mein Leben so zu leben, als wäre es mein letztes. Mehr Liebe mit Menschen zu teilen und Hass damit zu unterdrücken. Ich empfehle es dir nur weiter. 

 

 

 

Quellen:

http://de1.wfp.org/zero-hunger

https://www.unesco.de/node/273

https://www.spruch-des-tages.org/lebenssprueche/2130-man-muss-lernen-die-kleinen-dinge-im-leben-zu-geniessen

About the author

Hi,
ich heiße Gabriele und studiere momentan an der H_da Onlinekommunikation. Nebenbei arbeite ich in einem
Frühstückscafe und spiele Volleyball im Verein #1.
Insta: gabrielelovric / Twitter: GabrieleLovric
Viel spaß beim Lesen #onkomm

Comments

  1. Am Anfang wusste ich nicht genau was mich in deinem Blog erwartet aber es war angenehm zu lesen, sodass ich dran blieb und sehr positiv überrascht war.

    Das Thema das du angesprochen hast finde ich sehr wichtig und du hast super Punkte genannt. Vor allem die 5 Tipps sind Sachen die man ganz einfach Erledigen kann und trotzdem eine große Wirkung auf einen selbst haben. 🙂

    Danke für diesen schönen Blog!

  2. Ich finde deine Thematik sehr interessant und ebenso sehr gut auf die Realität bezogen. Die 5 Tipps haben mir auch sehr weiter geholfen viele Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen.
    Ich mag auch deinen Sprachstil sehr.

  3. Der Beitrag ist bis ins kleinste Detail durchdacht, man hört die Mühe aus jedem Satz.
    Die Bild-Beispiele und 5. Tipps lassen es einen noch besser verstehen.
    Sehr spannend und nicht abgeneigt weiter zu lesen.
    Danke dafür 🙂

  4. Hei, bin plötzlich auf deinen Blog gestoßen und hab aus Langeweile angefangen zu lesen. Konnte dann nicht mehr damit aufhören!!
    Du hast so recht mit den Dingen die du genannt hast! Hab den Eintrag gerne gelesen und Freue mich schon auf mehr 🙈

  5. Ein hammer Blogbost!
    Die Worte regen zum Nachdenken an und öffnen einem neue Türen zum Nachdenken. Vor allem die 5 Tips machen aus dem Text einen echten Ansporn, was zu ändern. ☺️
    Der Text ließt sich super gut und hat einen klaren roten Faden – man versteht was du und sagen willst! Danke für die tollen Worte!

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